FAQ
Fragen und Antworten
Hier beantworte ich dir die am meisten gestellten Fragen rund um Krabbelschuhe, die Anfertigung und die Personalisierung der Modelle
Sobald die Bestellung bei mir eingegangen ist, suche ich mir die gewünschten Lederfarben für den Krabbelschuh aus meinem Lager. Eine Farbe habe ich oft in verschiedenen Nuancen da, alleine die Farbe „mint“ habe ich 11x. Mal heller, mal dunkler, mal mehr blau oder gelbstich. Um die perfekte farbliche Kombination zu bekommen, lege ich mir die verschiedenen Farben auf meinem Zuschneidetisch zusammen. Anschließend fotografiere ich die Farbkombination, evtl. auch mit den Stickfarben. Dann bekommst du eine e-Mail von mir, mit deiner Auswahl. Sobald du dein Go! gibst, beginne ich mit dem Zuschnitt deiner Bestellung.
Baby am besten im Stehen messen (wenn möglich, sonst im Sitzen mit aufgestelltem Fuß). Wenn der Fuß steht, wird er durch die Belastung automatisch länger und breiter. So kann die tatsächliche Länge gemessen werden.
Hat man das Baby am Schoß und misst mit dem Lineal, kitzelt das und der Fuß krümmt sich und wird kleiner.
Den Fuß komplett aufs Papier stellen und einen Umriss von beiden Füßen zeichnen. Babyfüße sind unterschiedlich lang, ich richte mich bei der Anfertigung nach dem größeren Fuß.
Die Strecke von Ferse bis zur großen Zehe wird gemessen.
Der Babyschuh wird dann 1cm größer angefertigt wie die gemessene Fußlänge ist.
Wer kennts nicht – im Restaurant oder im Café werden zuerst die Schuhe ausgezogen. Für meine Kinder hatte ich immer die Lauflernschuhe als Hausschuhe in der Handtasche dabei. So konnten die Kids, ohne nasse oder dreckige Füße zu bekommen, von der Bank runter, zum Papa, zur Oma oder Freundin laufen. Oder zur Theke, um sich einen Lutscher oder Gummibärchen zu erfragen.
Das Leder beziehe ich ausschließlich im Ledergroßhandel in München.
Jedes Leder suche ich sorgfältig selbst aus.
Alle Sorten sind nach EU-Richtlinien gefärbt.
Leder ist ein Naturprodukt. Unregelmäßigkeiten in Farbe und Struktur basieren auf der Naturbelassenheit des Leders. Der Schuh lebt mit Ihrem Kind. Er entwickelt durch den Gebrauch eine natürliche und individuelle Patina und ist kein Reklamationsgrund!
Die Schuhe sind keine „Draußen-Schuhe“, sondern Hausschuhe!
Das Kind – und die Eltern – können die Schuhe schnell An- und Ausziehen. Was sehr praktisch ist, bei ungeduldigen kleinen Rackern. Und durch „kann ich selber“ fördert es die Selbstständigkeit des Kindes im Alltag.
Der Schuh hält durch den Gummizug sicher am Fuß und lässt sich nicht so leicht wegstrampeln wie Socken.
Im Alter von 0-6 Monaten brauchen die Kinder tatsächlich keine Schuhe. Hier geht es mehr um persönlichen Anspruch. Ich mochte z.B. einfach keine Wollsocken, wenn ich unterwegs war. Die Kinder haben diese beim strampeln im Kinderwagen oder in der Babytrage einfach abgestreift. Die Babyschuhe halten dank des Gummis gut am Fuß. Außerdem ist es eine schöne Erinnerung, die ersten Krabbelschuhe des Kindes aufzubewahren und sich zu erinnern, wie klein sie mal waren.
Ab ca. 9-12 Monate, die Zeit der ersten Schritte, sind Krabbelschuhe oder weiche Lauflernschuhe sinnvoll.
Neben den klassischen Lauflernschuhen für draußen, sind für drinnen weiche Krabbelschuhe, Lauflernschuhe und Lederpuschen ideal. Sie sind extrem leicht, haben eine dünne, flexible und flache Sohle aus Leder. Die Lauflernschuhe sind wie Barfußschuhe, mit viel Zehenfreiheit, flexibel biegbar und ohne Fußbett. Durch den Gummizug halten Sie gut am Fuß und schnüren nicht ein. Auch lieben es die Kinder, wenn sie die Lauflernschuhe und Hausschuhe selbst anziehen (und ausziehen) können.
Die Schuhe halten die Füße beim Krabbeln und Laufen warm und schützen vor Dreck, kleinen Steinchen oder rauen Oberflächen.
Zudem können Babys auf Parkett oder Fliesen leicht wegrutschen. Weiche, rutschfeste Ledersohlen geben etwas mehr Halt – ohne die Bewegung stark einzuschränken.
Manche Eltern nutzen sie, damit sich das Baby langsam an das Tragen von Schuhen gewöhnt – besonders vor dem Laufalter.
Mit feinem Schleifpapier (z. B. 120 – 180er Körnung) die Sohle leicht anrauhen. Am besten kreuzweise reiben, aber nicht zu stark, die glatte Oberfläche soll nur etwas aufbrechen
Der Babyfuß ist noch weich und formbar. Eine flexible dünne Ledersohle erlaubt dem Kind natürliche Bewegungen und eine gesunde, natürlich Fußentwicklung.
Je dünner die Sohle, desto mehr spürt das Kind den Untergrund. Dadurch kann das Kind sein Gleichgewicht besser trainieren.
Eine gute dünne Ledersohle, gefertigt aus 1mm Rindsleder, ist wie eine zwei Haut, es schützt vor Schmutz und unterstützt den natürlichen Gang durch Biegsamkeit und Beweglichkeit.


